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DIE ROUTE DES MODERNISME VON REUS
Zu Beginn des 20. Jh. erlebte die Zone eine industrielle und
landwirtschaftliche Blütezeit, die zu einer wirtschaftlichen und
kulturellen Renaissance führte. Reus war eine der am meisten
betroffenen Städte. Mit dem Aufstieg des städtischen Bürgertums wurden
eine Reihe von Gebäuden und Privathäusern gebaut, alle im Stil dieser
Zeit: dem Modernisme, einem katalanischen Jugendstil. Der Baustil des
Architekten Lluís Domènech i
Montaner beeinflusste andere modernistische Gebäude der
Stadt. Besonders erwähnenswert sind die Bauten von Pere Caselles, Joan Rubió i Bellver und
Pere Domènech i Roura. Um die Besichtigung des
modernistischen Erbes zu erleichtern, wurde die Route des Modernisme
von Reus geschaffen: Ein netter Spaziergang durch das Zentrum und die
Geschäftsviertel der Stadt, mit spezieller Wegmarkierung und
Kennzeichnung der betreffenden Gebäude, auf dem Sie die
interessantesten modernistischen Fassaden der Stadt besichtigen können.
Tourismusbüro von Reus: 902.360.200
E-Maile:
infoturisme@reus.net
DIE IBERISCHE ZITADELLE
VON CALAFELL
In den Gebieten, durch die der Fluss Ebro fließt, wurden unzählige
Reste der iberischen Kultur gefunden. Die iberische Zivilisation
entwickelte sich ursprünglich entlang des Ebros und an der Küste. Die
indigene Gemeinschaft erlebte durch den Kontakt mit den Griechen und
Phöniziern/Karthagern einen wichtigen Aufschwung. In Calafell befinden
sich die gänzlich wiederhergestellten Reste eines iberischen Dorfes.
RÖMISCHES
TARRACO
Tarragona ist eine der privilegierten Städte, deren Kulturgut zum
Zeichen ihrer Identität wurde. Am 30. November 2000 entschied das
Komitee der UNESCO, den archäologischen römischen Komplex von Tarragona
zum „Weltkulturerbe” zu erklären.
Nach der Eroberung der iberischen Halbinsel durch die Römer wurde
Tarraco zur Hauptstadt der Verwaltungsprovinz Hispania Citerior. Die
Römer hinterließen in der Hauptstadt der bedeutenden Kolonie sowie in
ihrer Umgebung unzählige Spuren. Tarragona ist voll von
geschichtsträchtigen Gebäuden und Museen.
In Tarragona können Sie den Circus Romanus, das römische Amphitheater,
Marktforum und Provinzforum, den Turm der Scipionen, das
Aquädukt/Teufelsbrücke, Prätorium und Circus Romanus, die Ruinen auf
dem Platz Plaça Palloll und das römische Theater besichtigen.
Informationen:
Geschichtsmuseum von
Tarragona.
Tel. 977.242.220 Web: www.museutgn.com
e-mail: mht@tgna.altanet.org
Städtisches
Fremdenverkehrsamt von Tarragona.
Tel: 977.250.795 – web: www.tarragonaturisme.es
ZISTERZIENSERKLÖSTER
Die Nüchternheit der ursprünglichen Romanik und Einflüsse der frühen
Gotik charakterisieren die Architektur der Zisterzienserklöstern. Als
Reaktion auf den cluniazensischen Überfluss entstand im 12 Jh.
innerhalb des Zisterzienserordens die Forderung nach Strenge und
Kargheit bei Lebensweise, Liturgie und Kirchengestaltung. Die Bauwerke
zeichnen sich durch Einfachheit der Formen und sparsame Dekoration aus.
Die Klöster von Poblet und Santes Creus sind die wichtigsten Beispiele
dieses Baustils.
Kloster von Poblet
Die Geschichte vom Kloster von Poblet, das 1992 zum Kulturerbe der
Menschheit erklärt wurde, geht zurück bis ins Jahr 1151. Der Komplex
wurde zwischen dem 12 Jh. Und 18 Jh. unter Einflüssen von Romanik,
Gotik und Barock erbaut. Kloster von Santes Creus
Die Chronologie der Erbauung dieses Klosters zieht sich vom 12 Jh. bis
ins 18 Jh. und schließt romanische, gotische und barocke Stilelemente
mit ein.
EBRODELTA
Das Ebrodelta erstreckt sich über 320 km² und ist nach der
französischen Camargue das wichtigste Feuchtgebiet des westlichen
Mittelmeerraums. Es birgt zahlreiche natürliche Lebensräume, sonst
selten im restlichen Katalonien: Große Brackwasserlagunen (La Tancada)
und Süßwasserlagunen (L'Encanyissada), kilometerlange Strände mit Dünen
(Punta del Fangar), Salzsteppen (La Tancada und Punta de la Banya),
Süßwasserquellen (Els Ullals), flache Buchten (El Fangar oder Els
Alfacs), Uferwälder und Flussinseln, die gemeinsam mit den von Menschen
geschaffenen Ökosystemen (den Reisfeldern und Salzpfannen) eine
einzigartige Landschaft mit großem biologischem Reichtum bilden.
Die SERRA DEL MONTSANT
Im Inneren des Landkreises Priorat und von jedem Gipfel der
Küstengebirge aus sichtbar, erheben sich die imposanten Berge der Serra
del Montsant. Der „Berg des Friedens” beschützt seit dem 12 Jh. das an
seinem Fuß gelegenen Kartäuserkloster von Scala Dei und erreicht auf
dem Corbatera-Felsen(1163 m) seine maximale Höhe. Die Serra de la
Llena, zwischen Conca de Barberà und Les Garrigues ist eine natürliche
Verbindung zwischen dem Montsant und den östlicheren Bergen von Prades.
Die Serra del Montsant, mit fast 20 km Länge ist aus steil aufragenden
Felsen, gekrönt von gerundeten Blöcken aus Konglomerat gebildet.
Schroffe Felsformationen, die trotz der scheinbar kargen Vegetation
alle möglichen Lebensformen und seltenste Pflanzen hervorbringen.
Halten Sie nach Pfaden, Grotten, Einsiedlereien und Schluchten
Ausschau, wenn Sie Fauna und Flora dieses abgelegenen und urtümlichen
Gebirges erforschen.
BERGE VON PRADES
Die Berge von Prades sind ein weitläufiges bergiges Gebiet von etwa 260
km², das sich unvermittelt nördlich der Ebene des Camp de Tarragona
erhebt. Es liegt im Gebiet von vier Landkreisen: Baix Camp, Alt Camp,
Conca de Barberà und Priorat.
Sie sind ein hervorragendes Beispiel für mediterrane Berglandschaften,
dominiert von einem Tafelgebirge mit Hochebenen wie Els Motllats, und
unterbrochen von Felsspitzen und Schluchten, mit tiefe Höhlen und
Felslöcher und einem komplexen geologischem Aufbau mit so erstaunlichen
Materialien wie rotem Sandstein, dem weißen Kalkgestein der
Felsspitzen, oder dem Granit- und Schiefergestein mancher Hänge. In
diesen Bergen entspringen einige wichtige Flüsse wie der Francolí, der
Brugent, der Siurana und der Glorieta, die, genährt durch relativ hohe
Niederschläge und Zuflüsse Richtung Camp de Tarragona fließen.
WEITERE INFORMATIONEN: www.pradesmontsant.com
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